Die Karavane zieht weiter nach Valdivia

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Mapu Hostel Villarica (Bild anklicken)

Von Villarica geht es heute weiter. Von der Region Araucania weiter südlich nach Valdivia in der Region Los Rios. Das Mapu Hostel in der Nähe des Lago Villarica und ca. 15 Min. Gehminuten vom Busterminal entfernt, hat uns gut gefallen. Vor allem die große und gut ausgestattete Gemeinschaftsküche ist ein Pluspunkt. Die Duschkabinen sind ein wenig eng, alles in allem ist das Hostel aus meiner Sicht durchaus weiterzuempfehlen.
Da von Villarica aus zunaechst nur JAC in Richtung Süden fährt, haben wir zuvor am Busterminal hier für 4.500 $ Pesos ein Ticket in die Hauptstadt der Region De Los Ríos, Valdivia, gekauft. Pünklich um 09:20 Uhr hat der Bus das Terminal verlassen. Auch in Bussen bestätigt sich immer wieder, dass Hygientuücher für WC-Besuche auf Busreisen ein nützliches Utensil sein können. Es scheint immer wieder Leute zu geben, die sich gnadenlos in ihrer Zielgenauigkeit beim Pinkeln überschätzen und zu faul sind, eine noch so kleine Klobrille hochzuklappen.
Um kurz nach 12 Uhr kommen wir schließlich in Valdivia an und suchen unsere Unterkunft auf. Im Busterminal zähle ich 16 verschiedene boleterias bzw. Busgesellschaften für eine zukünftige Weiterreise.

Mapa-Región de Los Ríos
Beim Absetzen des Rucksacks in der neuen Unterkunft fällt mir dann auf, dass ich meinen bolso de plastico im Bus vergessen habe. In der Plastiktüte waren nicht nur meine abgelatschten Ausgehschuhe. Auch das Campinggas, das mir Antonita und Felipe vor  ihrer Heimreise im Mapu-Hostel freudlicherweise überlassen haben, wollte ich nicht ganz abschreiben. Ein Versuch war es wert, also ging es mit einer meiner Begleiterinnen zurück zum Busterminal. Die Angelegenheit wurde daraufhin in der boleteria von JAC kurz erörtert. Nach 20 Minuten hatte ich meinen Beutel samt Inhalt wieder in den Händen. Danke JAC.

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Es folgte ein kleiner Stadtspaziergang entlang des Rio Calle Calle. Schön war dabei auch der merkador u.a. mit Obst- und Fischständen anzusehen. Direkt hinter den Fischständen am Fluss tummeln sich allerlei Vögel und Meeresgetier. Sie profitieren von den abfallenden Resten der Fische, die für den Verkauf vor Ort ausgenommen und vorbereitet werden. Interessant ist auch hier wieder die existierende Hackordnung zu beobachten. Diese beschränkt sich keinesfalls nur auf die Lobo Marinos, wie zu beobachten ist.  Wie schon in Valparaiso erfahren, scheint das Leben eines Lobo Marinos nicht das schlechteste zu sein. Doch Valparaiso scheint wirklich der Platz an der Sonne zu sein, vor allem vor dem Fischmarkt vor Ort.

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Lobo Marino in Valdivia

Der Spaziergang wird anschließend fortgesetzt…

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Strassenszene in Valdivia

Auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit sind wir schließlich in einem Restaurant in Ufernähe des Rio Calle Calle in Valdivia gelandet. Auf dem Balkon gab es einen schönen Ausblick, doch den konnte ich vor der Bestellung nicht so richtig auf mich wirken lassen. Die Küche mache am frühen Abend schon zu, hieß  es. image

Eine schnelle Entscheidung musste getroffen werden. “Ich nehme das da in der Karte” konnte ich nur noch sagen. Hier war das Entscheidungskriterium eher der Preis, als dass ich wüßte, was ich da bestellt habe. Aber das kleine Wörterbuch in meiner Hosentasche hätte mir da auch nicht weiterhelfen können. Am Ende hatte ich Glück, der Fisch hat geschmeckt. Welcher es gewesen ist, werde ich dann wohl nie mehr erfahren…

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Los Chicos de playa Coñaripe

Mit JAC sind wir von Villarica ueber Licon Ray nach Coñaripe gefahren, um dort einen Sonnen- und Badetag am Lago Calafquen zu verbringen. Die einzelne Fahrt fuer die ca. 35km lange Strecke  kostet uns 1200$ Pesos pro Person, umgerechnet ungefaehr 1,50  Euro. Nach einer Stunde Fahrt am Vulkan entlang ist das Ziel erreicht. Von der Stadt gibt es auf den ersten Blick nicht viel zu sehen, ausser kleinerer Laeden und viel Trubel entlang der Hauptstrasse. Doch nicht weit entfernt befindet sich hinter der Feuerwehrstation ein schoener Sandstrand mit schwarzem Kiesel. Der Ort wird gerne von Einheimischen besucht, Touristen habe ich keine weiteren gesehen. Fliegende Haendler sorgen fuer das leibliche Wohl, waehrend die herrliche Wassertempertur zur weiteren Erfrischung beitraegt.  Wer ein paar Meter schwimmt, sieht auch schon den mit “Puderzucker” bestreuten Vulkan oben thronen.

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Strand von Conaripe

Der Plan ist eigentlich gewesen, am Abend in einer der zahlreichen Thermen zu gehen, die hier in der Naehe anzutreffen sind. Meine chilenische Begleitung fragt sich an der Hauptstrasse in Coñaripe durch, wie sie es auch schon gestern bei den zahlreichen Touranbietern in Villarica gemacht hat. Am Ende entschliessen wir uns dass Geld zu sparen, denn bei der Hitze ist uns das angenehm- frische Badewasser lieber, als ein warmes Thermalbad. Da die Sonne bis ca. 21 Uhr Ortszeit oben am Himmel steht, machen wir uns erst recht spaet zurueck nach Villarica.

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Strand von Conaripe

Schlechte Aussichten für heute

Vor dem Fruehstueck moechte ich noch schnell ins Internetcafé. Doch vor 10 Uhr morgens haben hier anscheinend nur die Supermaerkte geoeffnet…

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Morgens um 10 Uhr in Villarica

Ich vertreibe mir die Zeit, spaeter am Mittag ist…Mittagspause. Nicht nur bei mir, auch beim Cybercafé, wie ich sehe.

Also zurueck zum Hostel. Der Blick in den Himmel laesst nichts gutes ahnen, er ist mit dunklen Wolken bedeckt. Also versuche ich es nochmal nach dem Fruehstueck…Mittagspause von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Pech gehabt, am Nachmittag kann man es ja nochmal versuchen. Bei dem Wetter ist heute eh an keine grossen Aktivitaeten draussen zu denken. Im Hostel lerne ich heute drei Deutsche kennen, die soeeben angereist sind. Einer will sich gerade anmelden und ist mit seinem Motorrad aus Deutschland gekommen, um hier einen 7-monatigen Roadtrip zu machen. Es sei immernoch billiger, als sich hier eine Maschine zu kaufen, meint er.
Der zweite kommt gerade aus Santiago, wollte eigentlich den Vulkan hinauf und hat jetzt irgendeine Verletzung am Fuss. Bei dem Wetter ist an eine Vulkanbesteigung gerade eh nicht zu denken…er wird schon irgendetwas anderes machen. Nach Pucon wollte er heute.
Die Dritte kommt gerade aus Argentinien, hat nach 12 Jahren Arbeit im Marketing ihren Job gekuendigt. Arbeiten und studieren ist ihr dann irgendwann zu viel geworden, von der Firma gab es trotz guter Zusammenarbeit anschliessend weder Dank noch Unterstutzung. Vor dem Burnout hat sie nun erstmal rechtzeitig alles hinter sich gelassen. Sie moechte etwas anderes von der Welt sehen, als bloss ihren Schreibtisch zu Hause.
Im Hostel bin ich mitterweile auch schon richtig gut herumgekommen. Heute habe ich mein drittes Zimmer bezogen. Die Fahrt um Parque Huerquehue war gestern so frueh und spontan, dass mein Bett bereits bei der Rueckkehr an jemanden anderen vergeben wurde. Also habe ich das Notquartier bekommen, nicht besonders luxurioes, dafuer bin ich aber hier allein. Heute musste ich das Notquartier jedoch wieder verlassen, ein Bett woanders ist mittlerweile wieder freigeworden. Mein neues Zimmer ist jetzt 1000$ Pesos/ Nacht teuer geworden, hat aber anstatt zuvor acht, nun sechs Betten. Die Maedels dort durften aber nicht bleiben, auch sie wurden umquartiert.
Haette man doch mal von vorneherein gesagt, wie lange man bleiben moechte…
Aber was soll´s, hauptsache ein Dach ueber dem Kopf, zu erschwinglichen Preisen. Im Notfall habe ich ja auch immernoch mein Zelt dabei…
Die Zeit vergeht schnell, man flaniert wieder durch die Strassen. Die Sonne will sich noch nicht zeigen, ist wohl ein wenig schuechtern heute. Der allseits praesente Vulkan vesteckt sich ebenfalls hinter den Wolken…
Man guckt sich also in der Stadt die zahlreichen Artesania -Staende und -Maerkte an, bei denen selbst-hergestellte Mitbringsel und Erinnerungsstuecke feilgeboten werden.
Dann faengt es an zu regnen, ein bischen jedenfalls. Das Internetcafé hat derweil noch immer nicht geoeffnet, wahrscheinlich weil heute Samstag ist. Irgendwann habe auch ich das heute auch mitbekommen.
Doch wie immer gibt es auch bei dieser Geschichte ein Happy End.
Ich habe jetzt ein anderes, ein geoeffnetes Cybercafe, gefunden. Doch mittlerweile ist es schon wieder 21 Uhr Ortszeit. Ich werde mir wohl bald wieder etwas zu essen machen und schlafen gehen muessen.
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Fahrt zum Parqué Huerquehue

Nach einer geselligen Runde am Vorabend klingelt nach ca. 5 Std. Schlaf der Wecker, um nach dem Fruehstueck den Bus von Villarica zunaechst nach Pucon zu nehmen. In dem touristisch sehr beliebten Ort wechseln wir die Busgesellschaft. Nach einem kurzen Blick auf den nahegelegenen Vulkan wird dieser wieder von den Wolken eingehuellt. Dieser Ausblick soll uns bis zur Rueckkehr fuer heute versperrt bleiben.

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Sicht vom Busterminal Pucon auf den Vulkan

Doch allein die Fahrt von Pucon zum Parque Huerquehue ist vielleicht fuer den Ein- oder anderen ein kleines Abenteuer fuer sich. Klein sind naemlich die Busse vor Ort, gross dafuer der Besucherandrank zu dieser Zeit. Waehrend die Fahrt von Villarica nach Pucon am Morgen 600 $Pesos gekostet hat, kostet die einfache Fahrkarte mit Buses Caburgua von der Strasse Uruguay 540 zum Nationalpark 2000 $Pesos. Um 08:30 Uhr beginnt der ca. 1-stuendige Ritt.

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Fahrt von Pucon zum Parque Huerquehue und zurueck

Am Parkeingang angekommen, sehe ich dass ich als Gringo einen hoeheren Eintrittspreis zahlen muss, als Chilenen. Auf die Frage, warum ich als Erwachserner 5000$ Pesos zahlen muss, meine chilenische Begleitung 3000$ Pesos, bekomme ich zur Antwort: “Es la politica de Chile.” Wir wandern durch den Park, fuer Tagesausfluegler gibt es verschieden Routen, im Lonely Planet Reisefuehrer werden Tagesrouten empfohlen, um noch mehr Eindruecke sammeln zu koennen. Dafuer wurde mir im Hostel zunaechst Camping Olaga ca. 2 km vom Parkeingang empfohlen, weitere mehr oder weniger einfache Campingmoeglichkeiten sind vorhanden. Die Parkbehoerde will fuer einen auslaendischen Erwachsenen 18.000$ Pesos pro Nacht und Stellplatz, auf den “Campingplaetzen” in der Peripherie gelten andere Tarife.

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Parque Huerquehue

Trotz truebem Wetter ist der Gang durch den Naturpark schoen, auf das persoenliche Highlight, der Blick auf Berge und Wolkan, muss jedoch verzichtet werden. Ich bekomme hin- und wieder Araukarien zu sehen, die typisch fuer diese Region mit gleichem Namen sind.

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Araucarien im Parque Huerquehue

Weiter hinten passieren wir nochmal einen Kontrallpunkt der Parkbehoerde, in der unsere Eintrittskarte abgestempelt wird. Unsere Herkunft wird erneut abgefragt. Auf diesem Wege erfahre ich, dass ich gegen Mittag bereits der fuenfte Deutsche vor Ort bin. Wir spazieren am Largo Chico und Largo Verde vorbei, entspannen beim Blick auf Lagunen und mittlere Fasserfaelle. Nur die Sonne fehlt, auch die Gebirgslandschaft versteckt sich heute. Zum Schluss nehmen wir den letzten Bus um 18:30 Uhr zurueck. Hier macht es sich bewahrt, dass wir anfangs ein Hin- und Rueckfahrtsticket gekauft haben. Man kann sich denken, wir sind nicht die einzigen, die mit dem letztem Bus zurueck nach Pucon fahren moechten. Der Bus fuer die Rueckfahrt ist nicht groesser geworden, die Nachfrage dafuer schon. Wichtig ist, alle haben es nach Hause geschafft. In Pucon angekommen, zeigt sich der Vulkan Villarica doch nochmal zum Abschied.

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Blick vom Busterminal Pucun in der Abenddaemmerung

Wir fahren mit JAC wieder zurueck nach Villarica und es passiert dasselbe, wie in Santiago. Die Fahrt um 21 Uhr hat sich nun um 1/3 verteuert, statt 600$ Pesos auf dem Hinweg, zahle ich nun 900$ Pesos fuer den Rueckweg. Da dies umgerechtet nicht viel mehr als 1 Euro fuer die Rueckfahrt sind, kann ich gut damit leben.

Villarica entdecken

Mit der mapa Villarica y alrededores aus der Touristeniformation bilde ich mir heute einen ersten Eindruck von Villarica in der IX. Región de la Araucanía.

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Strassenszene in Villarica

Leider ist es am Tag nach der Ankunft in Villarica bewölkt und eine der Hauptattraktionen dieser schönen Stadt, der Vulkan, zeigt sich verhüllt wie eine Diva. Für den nächsten Tag ist Regen angesagt,  jetzt gilt es zu improvisieren.

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chileexpress

Doch in Villarica gibt es ja noch mehr zu sehen, als einen Vukan. Die Stadt und See gilt es zu entdecken. Ich schlendere durch die Straßen, schaue mir die Stände mit artesania an, bilde mir einen ersten Eindruck.

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Largo Villarica

Am Abend trifft an sich in den geräumigen Aufenthaltsorten im Hostel, macht sich etwas zu essen, kommt ins Gespräch und ist gesellig. Bei den Wetteraussichten wird eine Vulkanbesteigung wohl erstmal schwierig bzw. unattraktiv. Ich überlege am nächsten Tag weiter Richtung Süden zu ziehen. Doch bevor dieser Gedanke zu Ende gedacht ist, ergeben sich neue Möglichkeiten, die Gegend zu erkunden. Neben Antonita aus Antofagasta im Norden und ihrem Freund Felippe aus Santiago lerne ich u.a. María und Susanna aus Santiago kennen. Wir beschließen uns am nächsten Tag einen Eindruck vom Parque Huerquehue zu machen…

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Largo Villarica (Bild anklicken)

Die Karte von Araucanía zeigt, wie viele Naturparks und Reservate die IX. Región zu bieten hat. Ein Routenplan der Touristinformation Araucanía zeigt Wanderrouten durch die jeweiligen Gebiete.

Weblinks:

Auf Wiedersehen Ecohostel

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Die Zeit in Santiago vergeht leider zu  schnell, heute möchte ich weiter, Richtung Süden… Das Ecohostel hat mir gut gefallen, alles blitzeblank sauber, schoen ruhig, heisses Wasser, nettes Personal, Kochgelegenheit sogar mit Backofen, Internet und computador. Nach einer langen Anreise ist etwas weniger Trubel sicher nicht verkehrt. Die Internetverbindung im Hostel ist zwar etwas instabil, dafuer ist die Sitzecke mit TV um den Router herum neben den patios draussen ein weiterer Meltingpoint. Im Obergeschoss ist es wahrscheinlich noch ruhiger, doch in einem Hostel gehen nunmal oefters Leute ein- und aus. An dieser Stelle auch nochmal Danke an Rob, Camilla und Gabriela fuer die freundliche Bewirtung.

Am Morgen gegen 07 Uhr stehe ich auf, fruestuecke und packe meine Sachen. Dem bolivianischen Paar um die 50 wuensche ich weiterhin noch viel Erfolg bei ihrer Arbeitssuche. Amanda und Gabriel muessen heute zurueck nach Hause in Rio de Janeiro, ihr Urlaub ist nun vorbei. Gemeinsam gehen wir noch zur naechstgelegenen Metro-Station Universitat Catolica, um zum Busterminal an der Metro-Station Universidad de Santiago zu fahren. Nach 30 Minuten sind wir dort vom Ecohostel aus angelangt. Das U-Bahn-Ticket, dass ich mir dafuer gestern gekauft hatte, ist heute morgen jedoch nicht gueltig. Zu den Stosszeiten gelten in der Haupststadt andere Tarife, es ist natuerlich ein wenig teuer. Am Busterminal nocheinmal kurz verabschiedet und unsere Wege trennen sich.

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Verabschiedung mit Amanda und Gabriel am Busterminal

Die Fahrt mit Turbus von Santiago nach Villarica kostet mich wieder 15.000 Pesos, dafuer bin ich aber 10 Stunden unterwegs. Die Preise schwanken, abhaengig von Komfort, Uhrzeit und Datum. Die Abreise vom Terminal verspaetet jedoch sich um 45 Minuten. Ueber  Lautsprecher wird hin und wieder etwas von “cambio de anden” gefaselt, also Wechsel des Bussteigs. Alles verstehe ich nicht. In der Naehe befindet sich jedoch zum Glueck ein Ansprechpartner. Er kann mich beruhigen. Mich betrifft der Wechsel also nicht. Waehrend ich auf den Bus warte, komme ich mit Antonato ins Gespraech. Der jubilario aus der Naehe von Los Angeles war zum Medizincheck in Santiago und faehrt nun mit dem gleichen Bus zurueck nach Hause. Spaeter stellt sich zufaellig heraus, dass wir im Bus nebeneinander sitzen. Es entwickelt sich weiter ein interessantes Gespraech ueber dies und das.  Auf dem TV-Bildschirm laeft zur selben Zeit eine Annonce der Busgesellschaft: “En cada viaje una nueva historia para contar”.   Spaeter werden Filme gezeigt. Ich stecke irgendwann meine Kopfhoehre in die Stecker fuer Radio und Videoton, hoeren kann ich jedoch nichts. Zum Glueck haben die Filme spanische Untertitel. Ich entscheide mich, lieber aus dem Fenster zu gucken. Ein Auto faehrt an uns vorbei. Am Heck lese ich eine Aufschrift:

Solo Dio sabe me destino.

Wir fahren auf der Autobahn zwischen nicht allzu hohen Bergen rechts und links immer geradeaus. Unterwegs steigen an kleineren Haltepunkten hin und wieder “fliegende Haendler” ein, um ihre Kost feilzubieten. Spaeter wird eine Karte mit Bestellungen herumgereicht. Irgendwann haelt der Bus an einer Art Imbiss und die Bestellungen werden von ein paar netten und fotoscheuen Damen gegen die Pesos eingetauscht. Die Fahrt geht immer weiter, nach jedem neuen Einstieg fragt der Beifahrer nach den Personaldaten und Kontaktnummern fuer den Notfall. Die Dokumente werden anschliessend an verschiedenen Stellen den Behoerden uebergeben. Kurz danach folgt meist eine neue Mautstelle fuer die Benutzung der Autobahn. Wer so lange unterwegs ist, muss vielleicht auch mal eine gewisse Oertlichkeit im Bus aufsuchen, die Haltezeiten in den einzelnen Staedten sind nicht allzu lang. Zum Schluss bemerke ich, dass nirgendwo im Buss das Wasser an den Waschbecken nicht funktioniert. Ein Problem mit den Leitungen, wie mir einer der Fahrer versichert. Weiter suedlich wird die Landschaft gruener, hier gibt es anscheinend mehr Wasser. Gegen halb Acht Uhr steigt Antonato aus, kurz nachdem wir Colonia passiert haben.  Um 20:15 Uhr fahren wir an Quepe vorbei, bis Puerto Montt sind es von hier noch 330 km. Die Fahrt geht weiter, der Beifahrer kontrolliert nach Abfahrt, ob auch alle da sind. Irgendwann kommt die Abfahrt nach Villarica, ein Beamter der Fiscalizacion steigt ein. Er ueberprueft den Bus, schaut sich auch das WC an und hebt schliesslich den Daumen. Wir koennen weiterfahren. Gegen 20:45 Uhr sehe ich auf der Landstrasse im roten Abendlicht die erste schneebedeckte Bergkuppe, wohl einer der vielen Vulkane hier. Die Dunkelheit setzt ein und der angelblich wunderschoene Blick auf die Vulkane in der Gegend bleibt mir zunaechst verborgen. Kurz nach 21 Uhr fahren wir dann in das Busterminal in Villarica ein, es folgt die Suche nach meiner Herberge. Ich komme an einer kleinen Touristeninformation vorbei, die sogar noch geoeffnet hat. Ich komme einen Stadtplan ausgehaendigt.

Um 22:00 Ortszeit habe ich mein Ziel erreicht.

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angekommen

Mit Gabriel und Amanda in Valparaíso

Beim Aufwachen und Aufstehen gegen 7:30 Uhr gab es eigentlich noch keinen Plan fuer den heutigen Tag. Beim Morgengruss meiner Zimmergenossen habe ich erfahren dass bei dem Paarchen aus Brasilien heute ein Tagesausflug nach Valparaìso und Vina del Mar auf der Agenda steht. Wir fruehstuecken zusammen und kurz entschlossen schliesse ich mich den Zweien an. An der Metro-Station Universidad de Chile  starten die Busse zu den verschiedensten Zielen. Wir wollten nur ein Busticket fuer die gewuenschte Richtung bei Turbus erwerben, werden jedoch schon bei Ankunft in der Halle der Metrostation von Promotern behelligt . Fuer nur 15.000 Pesos wird uns eine Stadtfuehrung inklusive klompetten Transport angepriesen. Es war nicht einfach, sie abzuschuetteln, doch am Ende haben wir es geschaft. Nach der Warteschlange am Busterminal kam dann das Erwachen. Die Fahrt nach Valparaìso via Vina del Mar war doch teuer, als gedacht. Schliesslich befindet sich dort gerade das internationale Musikfestival, beim viele Suedamerikaner und Saenger aus aller Welt zusammen auf die Pauke hauen. Am Ende haetten wir genausoviel oder mehr dineros fuer den blossen Transport nach Valparaíso bzw. Vina del Mar gezahlt. Also mussten jetzt wir oder besser Amanda  auf die Promoter zugehen, um uns ihr Angebot nochmal genauer erklaeren zu lassen. Schlussendlich befanden wir uns im Buero von Rodotour, um auf die Offerte einzugehen.
Bei der Busfahrt bin ich nun zum ersten Mal aus Santiago rausgekommen, karge Berge rechts und links der Strasse und unterwegs steigt ein Haendler kurzzeitig ein, um Essen feilzubieten. In Valparaíso steigt ein Passier mit einem DHL-Flyer-Paket in der Hand aus, welche ich  doch staendig auf der Arbeit zu Hause in den Haenden halte. So schnell kann man der Arbeit wohl nicht entfliehen.
Vom Busbahnhof aus werden wir zusammen mit ein paar anderen Turisten per Minivan zur Kueste eskortiert. Dort emfaengt uns Alejandro, der mit seiner Hand und Blick auf Hafen und Stadt auf die schlafenden Seeloewen dort zeigt. Sobald erzaehlt er uns etwas ueber das beneidenswerte Leben der “lobo marinos”…

Mit viel Witz erklaert uns Alejandro den Tagesablauf eines lobo marino macho: “Essen, schlafen, cosas de mujeres – und schlafen, wie die Turisten also. Der “lobo marino macho” ist der groesste und Staerkste in der Gruppe und vergnuegt sich mit bis zu 30 Weibchen, sagt er. Como los hombres…, sage ich.

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Strassenszene am Plaza Victoria

Danach wird die kleine Gruppe zum Autobus gebracht, der mittlerweile vorgefahren wurde. Sofort klaert uns Alejandro ueber die drei Regeln auf, die es zu beachten gibt:
1. Ruhe bewahren und die Gruppe nicht mit Telefongespraechen o.A. belaestigen.
2. “El tiempo es importante”, d.h. wir sollen uns an die vorgebenen Zeiten halten. Im Nachhinein zeigt sich dass hier alle mit dem akademischen Viertel gut vertraut sind.
Regel Nr. 3 lautet: Die Gruppe bleibt zusammen.
Dafuer wird er schon sorgen, genauso wie Armanda und Gabriel unterwegs gut aufgepasst, dass ich in der Fremde nicht verloren gehe.

Unser Bus passiert bald die Avenida Brasil und unser Reisefuehrer spricht meine brasilianischen Begleiter an. Wir passieren die wichtigste Universitaet des Landes. Warum befindet sich hier die bedeutenste Uni von Chile? “Porque aquí estudié yo” sagt er daraufhin schmunzelnd. Also weil er dort studiert hat. Es werden weitere lustige Anektoten und Pointen folgen, stets mit einem sympatischen Ausdruck und gut verstaendlicher Stimme. Es geht an der italienschen Schule und escuela grecia vorbei. “Que es la differencia? fragt er. “La escuela grecia is totalmente privado” antwortet er augenzwinkernd und korrigiert sich daraufhin schnell selber. “No, es totalmente gratis.”
Am Plaza de Victoria bekommen wir eine kleine Aufgabe gestellt, die niemanden ueberfordert hat. In zehn Minuten soll es weiter gehen, 20 Minuten sollen es dann werden…

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Avenida de Aleman in Valparaìso

Es geht weiter zum Plazo Sotomayor, einem geschichtstraechtigen und auch denkwuerdigen Ort. Hier befindet sich neben dem Armee-Hauptquartier die erste in Lateinamerika und von europaeischen Immigranten gegruendete Feuerwehr, die “Bomba Germania” . Vorgefahren wurden zwei deutsche Loeschfahrzeuge, die dann kurze Zeit spaeter wieder ins Gebaede zurueckgesetzt werden.
Es geht weiter mit dem Bus auf einen der 42 Huegel Valparaísos, zunaechst den Cerro Allegro hinauf. An der Plazuela San Luis haben wir einen schoenen Rundumblick und geniessen die Aussicht auf all die bunten Haeuser der Stadt und den den Pazifik unten. Warum die Haeser hier so bunt sind erklaert uns el gia de turismo:  Die Menschen haben hier im Hafen gearbeitet und da dieser ein bedeutender Hafen fuer Rohstoffe gewesen ist, wurden die Haeuser aus dem verfuegbaren Holz und Zink gebaut. Angestrichen wurden sie dann mit vorhandenem Schiffslack.

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Strassenszene auf dem Cerro Alegro an der Plazuela San Luis

Auch eine interessante Information von Alejandro…Die Frauen hier in Valparaíso sollen die schoensten Beine Chiles haben. Warum? Zum Arbeiten und fuer alltaegliche Erledigungen mussten alle von den Huegeln der Stadt hinunter zum Hafen oder Zentrum gehen und spaeter natuerlich auch wieder hinauf. Ca. 350.000 Einwohner wohnen heute auf den Huegeln der Stadt. Wir fahren die Avenida Alemán entlang und passieren den Plaza Bismarck. Die Spuren deutscher und europaeischer Immigranten sind auch hier nicht zu uebersehen.

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Gabriel und Amanda mit Blick auf Valparaìso und Vina del Mar

Wieder unten angekommen fahren wir an den Schulen von Allende und Pinochet vorbei, bevor es nach Vina del Mar und der Mittagspause in einem noblem Restaurant dort geht. Nach dem Blick auf die Preise in der Speisekarten entscheide ich mit Gabriel und Armanda fuer einen Ortswechsel. Viele weitere Moeglichkeiten fuer Speis und Trank sind zwar hier nicht vorhanden, zum Glueck habe ich aber zuvor die Gelegenheit bei den verschiedenen Haltepunkten zuvor genutzt, um hiesige Empanadas zu essen.
Nach einer Stunde Mittagspause geht die Fahrt weiter durch Vina del Mar, vorbei am Strand und einem der bekannten Moai- Staturen der Osterinsel. Alejandro erkaert uns dabei, es existieren gerade mal sechs originale Figuren weltweit ausserhalb Chiles Osterinsel. Die Orte seien die USA, England, Frankreich, Deutschland, Santiago de Chile und Valparaíso. Ein Moai steht in Hamburg am Michel. Und wer den teuren Flug zur Osterinsel sparen moechte, kann auch fuer ca. 150.000 Pesos von Valparaíso zur Isla de Pascuas  schippern. Der Nachteil: Die Faehre ist sechs Tage unterwegs.

Zum Schluss passen wieder Amanda und Gabriel gut auf, dass wir zusammen zurueck in Santiago ankommen. Die letzte Metro um 22:30 Uhr haben wir noch bekommen, um finalmente zurueck in unser Hostel zu gelangen.  Beeindurckend war auch der gewaltige Autocurso der Fernbusse am Busterminal in Santiago spaet Abends. Ich dachte bisher immer dass der ehemalige Busbahnhof am Koelner Hauptbahnhof ein Nadeloehr gewesen sei. Doch Santiago ist sechsmal so gross…

Sin Filtro

Der Tag heute hat etwas entspannter begonnen, auch wenn ich wieder recht frueh gegen 7:30 Uhr aufgewacht und aufgestanden bin. Dies und jenes wollte ich mir noch in Santiago anschauen, u.a. den Stadtteil Providencia. Hier befindet sich auch nahe der Metro-Station Pedro de Valdivia die Touristeninformation fuer Chile, Sernatur. Auch eine Postfiliale ist hier anzutreffen, da gibt es wohl auch endlich einmal Briefmarken zu kaufen. Haette ich besser frueher nochmal  in den Lonely Planet Reisefuehrer geschaut… Dass am Sonntag dort geschlossen ist, habe ich mir auch schon vorher gedacht.

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Film-Plakat

Zu spaeterer Stunde wollte ich mehr vom chilenischen Leben wissen, schliesslich interessiere ich mich schon immer fuer die ungefilterten Geschichten des Lebens. Diese werden gerade im Kino gezeigt. Die angeblich chilenische Komoedie finde ich gelungen, auch das Publikum musste an der ein- oder anderen Stelle laut lachen. Sogar ein deutscher Satz ist darin gesprochen worden. 

Das Kino befindet sich im Gebaede der grossen Markthalle und Bahnhof an der Estación Central. Die Zeit bis zum Filmstart kann vertreiben, indem man an den zahlreichen Souvenirlaeden unter einem Dach vorbeischreitet. Der Gastronomiebereich zeichnet sich jedoch eher durch die verschiedensten Fast-Food-Schnellrestaurants aus.
Zu guterletzt konnte ich auf dem Rueckweg nicht widerstehen und habe mir eine Flasche des chilenischen Nationagetraenks Pisco beim Supermarkt in der Naehe gekauft. Ich weiss zwar nicht, wo ich diese bei meinem Gepaeck noch verstauen soll, aber wer weiss wann ich dass naechste Mal die Gelegenheit habe, einen edlen Tropfen fuer besondere Momente zu ergattern. Dazu noch eine Dose Austral-Bier, bevor es irgendwann auf die Carretera de Austral geht.

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Cerveza Austral und chilenisches Nationalgetraenk Pisco

Und wieder zieht das Nachtleben an mir vorbei…

Stadtbesichtigung in Santiago

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Strassenhunde in Santiago kennen die Regeln

Gesternabend bin ich dann auch irgendwann ins Bett gegangen und musste auf das vida nocturna in Santiago verzichten.
Dafuer bin ich rechtzeitig zum Fruehstueck aufgestanden und habe viel Zeit die Stadt weiter zu erkunden. Auf der Strasse findet man immer wieder Strassenverkaefer, die dies und das feilbieten. Ein grosser Genuss sind die Obstverkaefer und “Obstpresser”, bei denen man umgerechnet fuer etwas mehr als einen Euro frischen Orangensaft erwerben kann. Bei der Hitze hier ein wahrer Hochgenuss. In der Stadt scheinen sich auch Mensch und Tier gut zu verstehen, hier und da laeuft man einem herrenlosen Hund ueber den Weg.

Selbst Straßenrand wissen in Santiago,  dass man bei einer roten Ampel warten muss.

Diese koennen sich anscheinend prima in die Gesellschaft integrieren, halten sich an die Regeln und belaestigen niemanden. Ein aggressives Tier ist mir noch nicht begegnet, die Blicke einer maennlichen Geschlechtsgenossen weiss ich dafuer nicht immer richtig zu deuten. Trotzdem ist Santiago bisher eine Stadt, in der ich mich bisher sehr sicher fuehle.

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Plaza de Armas

Auf dem Weg ins Zentrum haben dann gegen halb 10 Uhr morgens die Geschaefte geoeffnet, erstaunlicher Weise habe ich es sogar noch rechtzeitig zur Plaza de Armas geschafft, ein zentraler Platz in Santiago. Hier befindet sich u.a. die Poststelle, bisher konnte ich naemlich noch keine Briefmarken fuer versprochene Postkarten auftreiben. So bin ich dann auch ein wenig enttaescht gewesen, dass diese geschlossen war. Bei Nachfrage bei der Polizei vor Ort bekam ich zur Antwort dass das oficina de correos von martes a viernes geoeffnet hat. Spaeter ist man dann eingefallen, dass heute ja Samstag ist…

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Guillermo aus Uruguay fuehrt uns durch die Stadt

Da ich es ja tatsaechlich noch bis 10 Uhr zum Plaza de Armas geschafft habe, konnte ich an einer der Free Tours Santiago teilnehmen, die hier zweimal taeglich starten. Aufmerksam gemacht hat mich darauf Rob aus meinem Hostel. Ich habe mich fuer die spanischsprachige Stadttour per pedis entschieden, die Guillermo aus Uruguay mit uns gemacht hat. Erfreulicherweise konnte ich ihm auch recht gut folgen und damit meine ich nicht nur seinen Fussspuren durch die Stadt. Vorbei an allerlei Sehenswuerdigkeiten in der Stadt hat die Tour schliesslich an eimen der Wohnsitze des bekannten Dichters mit dem Kuenstlernamen Pablo Neruda geendet. Ueber eine kleine Spende hat sich Guillermo dann zum Schluss natuerlich auch gefreut.

Die 6000 Pesos Eintritt fuer die Neruda-Wohnung wollte ich lieber fuer ein spaetes Mittagessen im Mercador Central ausgeben. Spaeter wollte ich mich dann auch mit Martins und seiner Freundin treffen, um mit ihm ein bischen auf Deutsch zu schwadronieren. Der Grossvater des Brasilianers war ebenfalls Deutscher, daher konnte sich Martins gut mit mir verstaendigen. Zum Treffen ist es dann nicht mehr gekommen, den Treffpunkt habe ich nicht mehr rechtzeitig erreicht und unter seiner brasilianischen Telefonnummer war er auch nicht zu erreichen…

So habe ich mir alleine den Fischmarkt im Mercador Central an der Metro- Estación Cal y Canto angeschaut. Bei der Menge an Fisch merkt man dass das Meer nicht weit weg sein kann. Und wer hier keinen Fische kaufen, sondern nur essen will, Gelegenheit gibt es dazu in den Restaurants direkt vor Ort. Von 11 Uhr bis 16:30 Uhr sind hier angeblich die Oeffnungszeiten des Marktes.

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Mercado Central in Santiago

Dann ging es weiter, einmal unterwegs sollte doch der Hoehepunkt des Tages vielleicht noch auf sich warten lassen, der Cerro San Cristobal. Ein idealer Einstieg fuer bevorstehende Aufstiege in den Bergen Chiles. Die Bahn und Durchquerung des Zoos auf dem Huegel habe ich mir gespart und weiter zu Fuss den Huegel hinauf. Viele Freizeitsportler nutzen die Anhohe fuer ihr individuelles Fitnesstraining, viele Liebespaare und Ausfluegler geniessen den eindrucksvollen Rundum-Blick auf die 6-Millionen Metropole. Wer nicht ganz nach oben moechte, relaxt einfach in einem der kleinen Gruen- und Rastplaetzen auf dem Huegel.

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Cerro San Cristóbal

Oben befindet sich u.a. ein grosses Messegelaende, die offen zugaengliche Capilla “La Maternidad de Maria” und die grosste weisse Statur von wahrscheinlich San Cristobal. Diese ist wohl von ueberall in der Stadt aus zu sehen. In der Kapelle schiessen einem beim Blick auf das schoene Interieur und das Jesuskreuz Gedanken in den Kopf, wie Jesus hier nach Suedamerika gekommen ist. Doch Gott soll ja allgegenwaertig sein, so auch hier.

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Ein Ausschnitt von Santiago auf dem Cerro San Cristóbal