Category Archives: Wandern

Villarica entdecken

Mit der mapa Villarica y alrededores aus der Touristeniformation bilde ich mir heute einen ersten Eindruck von Villarica in der IX. Región de la Araucanía.

image
Strassenszene in Villarica

Leider ist es am Tag nach der Ankunft in Villarica bewölkt und eine der Hauptattraktionen dieser schönen Stadt, der Vulkan, zeigt sich verhüllt wie eine Diva. Für den nächsten Tag ist Regen angesagt,  jetzt gilt es zu improvisieren.

image
chileexpress

Doch in Villarica gibt es ja noch mehr zu sehen, als einen Vukan. Die Stadt und See gilt es zu entdecken. Ich schlendere durch die Straßen, schaue mir die Stände mit artesania an, bilde mir einen ersten Eindruck.

image
Largo Villarica

Am Abend trifft an sich in den geräumigen Aufenthaltsorten im Hostel, macht sich etwas zu essen, kommt ins Gespräch und ist gesellig. Bei den Wetteraussichten wird eine Vulkanbesteigung wohl erstmal schwierig bzw. unattraktiv. Ich überlege am nächsten Tag weiter Richtung Süden zu ziehen. Doch bevor dieser Gedanke zu Ende gedacht ist, ergeben sich neue Möglichkeiten, die Gegend zu erkunden. Neben Antonita aus Antofagasta im Norden und ihrem Freund Felippe aus Santiago lerne ich u.a. María und Susanna aus Santiago kennen. Wir beschließen uns am nächsten Tag einen Eindruck vom Parque Huerquehue zu machen…

image
Largo Villarica (Bild anklicken)

Die Karte von Araucanía zeigt, wie viele Naturparks und Reservate die IX. Región zu bieten hat. Ein Routenplan der Touristinformation Araucanía zeigt Wanderrouten durch die jeweiligen Gebiete.

Weblinks:

Höhepunkte auf Kreta erleben

image
Ausblick auf Damnóni Beach von Amoúdi aus betrachtet

Eine schöne Wanderung an der Küste entlang beginnt am Strand in der Bucht von Plakias. Wie auf der Karte zu sehen reihen sich daraufhin weitere Strandabschnitte ein. Um zum nächstgelegenen Strand Damnóni  Beach zu gelangen, muss zunächst ein Felsmassiv umgangen werden. Der nächste unweit gelegene Strandabschnitt ist Amoúdi. Ein kleiner zwischen Felsen gelegener Abschnitt wird von den Freunden der Freikörperkultur genutzt. Insgesamt besteht Amoúdi aus drei kleinen idyllisch gelegenen Sandstränden. Wer weiter zum Strand bei Shinaria möchte, muss sich auf eine  kleine Kletterpartie in einer Karstlandschaft einstellen. Der Fels ist spitz, entsprechendes Schuhwerk empfehlenswert. Um zum Shinaria Strand zu gelangen, folgt man einfach an der Küste der blauen Markierung. Auch dieser Strandabschnitt ist in wunderschöne Küstenlandschaft eingeebnet. Bewegt man sich jedoch von der Küste weg, wird die Landschaft sehr dürre. Wer auf die hier gelegene höchste Erhebung wandern möchte, sollte ausreichend Wasservorräte vorhalten. Es gibt zwar beim Aufstieg auf den Berg zwischen Shinaria und Lefkóyia die Möglichkeit Wasser aufzutanken, doch diese Stelle muss man auch passieren. Ansonsten ist das Gelände eher öde und Schatten findet man nirgendwo, außer an den Kapellen unterwegs und oben auf dem Gipfel. ´Zum Glück´ ist es bereits September, in den Monaten zuvor ist die Sonne wahrscheinlich doch zu kräftig.

image
Gipfelkapelle mit Aussicht auf Plakias (hinten) und Damnóni (vorne)

Der Abstieg nach Lefkóyia ist dann bei der Hitze nicht mehr so anstrengend, auch hier kommt man kurz vor dem Ort an einer Wasserstelle vorbei. Der Ort selber ist nicht besonders groß, die Bushaltestelle nicht ausgeschildert. Es existieren ein Supermarkt und zwei kleine Cafés im Ort. Wer auf den Bus nicht warten möchte oder kann, geht z.B. einfach die Hauptstraße eine gute Stunde zurück nach Plakias. Unterwegs kommt man auch hier an einer kleinen Taverne vorbei.

image
Barbecue im Hostel Plakias auf Kreta

Im Youth Hostel Plakias angekommen, haben die Gäste bereits mit den Vorbereitungen des abendlichen Barbecues begonnen. Der Herbergsvater Uli versucht einmal wöchentlich ein Barbecue zu organisieren. Wer 5 € in die Kasse zahlt, kann sich dann am Grill bedienen. Vorher treffen sich gewillte Gäste, um Salate und andere Dinge anzumachen. Am Ende entsteht ein gemeinschaftliches Abendessen bei köstlichem Speis und Trank.

Die Kourtaliotiko-Schlucht bei Asomatos

image
Eingangstor zur Kourtaliotiko-Schlucht

Auf dem Weg von Plakias nach Rethymnon passiert man nach dem Örtchen Asomatis die Kourtaliotiko-Schlucht, eine der zahlreichen Schluchten auf der griechischen Insel Kreta. Von Rethymnon sind es 22 km bis zur 3 km langen Schlucht. Der Torbogen an der Serpentinenstraße  ist nicht zu übersehen. An einer kleinen Parkbucht stehen die Mietwagen der Besucher. Auch Busse sieht man hier halten. Vom Torbogen aus führt eine Steintreppe die kleine Schlucht hinunter. Hält man sich an der Gabelung links, trifft man auf die Kapelle von St. Nicolas.

image
Kapelle von St. Nicolas auf Kreta

Rechts gelangt man zu einem Gebirgssee, der durch den gleichnamigen Bach gespeist wird. Das Fluss- bzw. Bachbett weiter oberhalb der Kapelle ist derzeit versiegt. Im Frühling sieht es hier sicher noch wilder aus. Da aber noch genügend Wasser aus anderen Richtungen ankommt, kann man kurz hinter St. Nicolas einen Wasserfall bestaunen. Ein langes Wasserrohr fügt sich hier in die Landschaft ein.

image

Wer zum See hinunter geht, sollte sich an ein paar weiteren Rohrleitungen nicht stören lassen. Schaut man darüber hinweg, ist das Ambiente idyllisch. Hartgesottene können in den eiskalten See springen und schaffen es vielleicht in die große Höhle zu schwimmen. Hier kommt das Wasser von oben. Die Außentemeraturen auf Kreta laden jedenfalls dazu ein.

image
Abendstimmung auf Kreta

Immer gegen den Strom…

Direkt vom wunderschoenen Youth Hostel in Plakias, Kreta, geht ein idyllischer Weg zunächst durch Olivenhaine zu einer alten Mühle. Auch dies ist eine Tour, die der nette Hostel-Leiter Uli seinen Gästen bei ihrer Ankunft empfliehlt.

image
Schmackhafte Kaktusfeige

Eine alte Steinbrücke überquert an der Ruine einer alten Kornmühle den Gebirgsbach Kotzifu. Durch diesen Bach geht es anschliessend bachaufwärts bis zur Quelle hinauf.

Doch zuvor werden ein paar köstlich schmeckende Kaktusfeigen gepflückt und verspeisst. Diese wachsen an dieser Stelle zu genüge. Wer Glück hat, entdeckt auf dem Weg dorthin an einem  Zitronenbaum eine reife Frucht und kann sie pflücken. Zusammen mit der herrlichen Aussicht auf das Mittelmeer schmecken diese mediterranen Früchte  noch viel besser.

image
Badestelle am Kotsifos

Die anschliessende Wanderung durch das Bachbett ist nahezu paradiesisch. Zum Teil bis zu den Knien tief im Wasser, geht man nun stromaufwärts. Zahlreiche tiefere Wasserstellen laden zum Verweilen und Eintauchen ein. Das Wetter hier auf Kreta ist ohnehin optimal, die Sonne lacht einen ununterbrochen an.

image

Der Weg durch die Hölle kann so schön sein

image

Wer mit dem Bus von Garmisch-Patenkirchen zum Eibsee unterhalb der Zugspitze fahren möchte, fährt mit den blau-weißen Bussen der privaten Eibsee Verkehrsgesellschaft. Die Fahrt vom Marienplatz im Stadtzentrum zum Eibsee kostet für einen Erwachsenen 4,50 €. Der Eibsee ist Privatbesitz des vor Ort ansässigen Eibsee Hotels. Ein Rundgang dauert ungefähr 2 Stunden und bietet einen schönen Blick auf Zugspitze & Co. Bei gutem Wetter wird von den zahlreichen Touristen im Eibsee gebadet.
Wer anschließend mit Zahnrad- oder Seilbahn auf den höchsten Berg möchte, kann vom See aus starten.

Bergwanderer, die vom Eibsee in Richtung Zugspitze starten, finden am Ufer nur einen Wegweiser zur Riffelscharte ohne Zeitangaben. Der Wegweiser am Bahnhofsparkplatz bietet ebenfalls nur spärliche Informationen. Wer sich für diesen Weg entscheidet muss sich unterhalb der Riffelscharte auf ein steiles Geröllfeld einstellen. Oben angekommen, wird man nochmals absteigen müssen, um dann nach einem erneuten Aufstieg über den Gletscher auf die Zugspitze zu gelangen.
Wer den Aufstieg von Hammersbach über den Stangensteig oder die Höllentalklamm bevorzugt, kann mit dem Eibsee-Bus vom See für 3,80 € zur Haltestelle in Hammersbach gebracht werden.
Der Aufstieg beginnt direkt an der Bushaltestelle Hammersbach. Der Wegweiser an der Haltestelle zeigt, dass zur Höllentalangerhütte von hier aus 2,5 bis 3 Stunden zu wandern sind. Wer möchte, kann auch einem weiteren Wegweiser vor Ort zurück zum 6 km entfernten Eibsee folgen.
Der Weg zur Höllentalangerhütte spaltet sich kurz vor der Höllentaleingangshütte. Man folgt dem Wegweiser nun entweder über den Stangensteig oder nimmt den Weg durch die Klamm.

image

image

Der Weg durch die Klamm lohnt sich, auch wenn auf Höhe der Höllentaleingangshütte ein kleiner Obolus verlangt wird. Knapp hinter dem Klammweg trifft man wieder auf den Abzweig über den Stangensteig zurück nach Grainau oder Hammersbach. Der Wegweiser gibt für diese Route 2 Stunden Wanderzeit an.
Der Weg weiter geradeaus führt schließlich vorbei am Hammersbach zur oberhalb gelegenen Höllentalangerhütte. Der Wegweiser an der Hütte zeigt nun die weiteren Möglichkeiten des Auf- und Abstiegs.

image
Karte: Oberbacher

Vom Guffert nach Kreuth

image
Sonnenaufang am Guffertstein
image
Frühstück auf der Guffertspitze

Der Abstieg von der Guffertspitze geschieht zunächst über einen steilen Klettersteig. Weiter unten kreuzen sich später viele Wege. Zur Gufferthütte geht daraufhin nochmals ein befestigter Weg hinauf, um dann wieder zur Hütte hinabzufallen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen sollte daher auf dieser Tour genügend Trinkwasser mitgeführt werden. Selbst die Schmiedtquelle beim Aufstieg auf der Südseite ist nicht verlässlich bzw. ergiebig genug. Im Idealfall hat man bei längeren Strecken Ausrüstung zum Abpumpen des Wassers aus kleinen Rinnsalen dabei.
So hat der Abstieg zur Gufferthütte  bei starken Sonnenschein und schwerem Gepäck gute vier Stunden gedauert.
Trotz guter Verpflegung in der Hütte ist  die Wegmarkierung  vor Ort enttäuschend. Ein Wegweiser bei der Gufferthütte zeigt zwar in die richtige Himmelsrichtung nach Kreuth, der richtige Weg ist jedoch nicht eindeutig gekennzeichnet. Markierungen eines alten Weges können den Wanderer auf die falsche Fährte bringen. Der richtige Weg führt auf dem Hauptweg an einem Almbetrieb vorbei. Folgt man diesem Weg, trifft man schon bald auf einen besseren Wegweiser mit Zeitangaben.

image
Rückblick auf den Guffert

Nach guten drei bis vier Stunden erreicht man schließlich den Parkplatz an der Haltestelle Wildbad Kreuth. Ein Wegweiser zeigt hier in die eine Richtung, ein anderer Wegweiser lenkt den Wanderer zu anderen Ausflugszielen in den Bergen.

Vom Rofan-Gebirge bis zum Guffert

Knapp hinter der deutschen Grenze zu Österreich befindet sich das Rofangebirge am Achensee. Wie auf dem Liniennetzplan des Oberbayernbus (RVO) zu sehen,  fährt die Linie 9550 von der Region Tegernsee zum Achensee. Wer auf schnellstem Weg in die Berge will, kann in  Maurach mit der Rofanseilbahn nach oben fahren. Die Erfurter Hütte an der Bergstation kann Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Klettersteige sein. In unmittelbarer Nähe zur Hütte befindet sich ein Wegweiser mit ungefähren Zeitangaben. Kurz dahinter wird dieser durch einen zweiten Wegweiser ergänzt. Zur Haidachstellwand sind 1,5 Std. über einen Klettersteig einzuplanen, zum Zireiner See ca. 4 Std., die Route nach Steinberg am Rofan ist mit ca. 7 Std. angegeben.
Diese Angaben sollte man beachten, alle weiteren Wegweiser hier lassen die auf deutscher Seite gewohnten Zeitangaben vermissen.

image
Kühe im Rofangebirge

Auf dem Weg über die Dalfazalm, Kotalm-Mittelleger und am Ochsenkopf entlang kommt man immer wieder an Wasserstellen vorbei. Knapp oberhalb der Köglalm befindet ein Wasserspender (GPS-Tag) am nördlichen Abzweig hinauf zum Unnütz bzw. östlichen Abstieg nach Steinberg. Nach guten 1,5 Std. Abstieg in Richtung Ortschaft besteht nochmals die Möglichkeit, dem Wegweiser(GPS-Tag) zurück zum Unnütz hinauf zu folgen. Nach Steinberg sind es von hier über den Gfaßkopfweg laut Wegweiser noch 45-Minuten Gehzeit.
Unten in Steinberg am Rofan angekommen, findet man erst an der Kirche wieder Wegweiser mit ungefähren Zeitangaben. Auch wenn hier zwei Wegweiser nebeneinander aufgestellt sind, erfährt man erst bei dem dritten Wegweiser (GPS-Tag) am Aufstieg zum Guffert, dass für den Gipfel von hier aus ca. 3 Std. eingeplant werden müssen.

image
Sonnenuntergang

Der Weg von Steinberg zur Guffertspitze ist gut begehbar, felsig wird es erst nach dem Guffertstein hinauf zum Gipfel, der Guffertspitze.

image
Abendlicher Überraschungsbesuch

Immer einen kühlen Kopf bewahren

image

Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist eine kühle Erfrischung stets willkommen. Dazu fordert die Klamm bei Kreuth geradezu auf. Doch das klare Gebirgswasser ist selbst bei hochsommerlichen Temperaturen eher nichts für Warmduscher. Und wer sich nicht hinein traut, der kann sich immernoch am wild-romantischen Ambiente auf dem kurzen Abschnitt hier erfreuen. Doch ein Versuch lohnt sich in jedem Fall, tiefe Wasserbecken laden manchen sogar zum Sprung vom Felsrand ein.

image
Und wer sich einmal in Kreuth befindet, der kann sich gut mit Kuchen oder Deftigem im Haus Göttfried stärken. Wer von hier aus weder mit Bus, noch Auto weiter möchte, sieht gegenüber des Wirts- und Gästehauses Göttfried an der Haltestelle “Kreuth Brücke” die Wegweiser für den Weitermarsch mit gewohnten Zeitangaben. Der eine Weg führt an der Weißach entlang wueder in Richtung Klamm und Wildbad Kreuth, die andere Richtung führt nach Rottach-Egern am Tegernsee. Wer bergauf möchte schaut auf den Wegweiser am Kurpark Kreuth in unmittelbarer Nähe.

Baden in der Klamm bei Kreuth

image
Kreuth/ Klamm an der selbigen Haltestelle

Der Parkplatz oder Bushaltestelle Kreuth/Klamm ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Von den Wegweisern und Richtungsanzeigern vor Ort kann man sich in alle Richtungen leiten lassen (GPS-Tag). Insider nutzen hier gerne die Gelegenheit für eine Erfrischung in und an der Weissach.
Der Weg heute führt zur Königsalm, wobei man unterwegs unterschiedlichen Gestalten begegnet.

image
Landschaftsgenießer

An der Königsalm angekommen kann man sich nach einer Stärkung oder Erfrischung auf dem Wegweiser vor Ort anschauen, wie weit das nächste Ziel dieser Bergwanderung entfernt ist.

Wer wieder hinunter ins Tal gehen möchte, kann den Parkplatz bzw. die Haltestelle Siebenhütten ansteuern.  Von hier aus sind es laut Wegweiser ca. 30 Minuten Fußweg an der Weissach entlang zum Ausgangspunkt Kreuth Klamm.  Schon 10 Minuten vor Erreichen des Parkplatzes/ Haltestelle Siebenhütten sieht man auf dem Wegweiser, dass auch diese Stelle ein gut geeigneter Ausgangspunkt für Wandertouren in die Tegernseer Berge ist.