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Vorsichtige Annäherung

Um sich der Jungfrau etwas nähern zu können, werde ich ersteinmal zum Männlichen emporsteigen.

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Die Sonne lacht wieder und ich habe bereits einen Ritt mit der Zahnradbahn hinter mir. Vom Bahnhof Interlaken West ging es ca . 15 Minuten zum Ostbahnhof, vorbei an prächtigen Luxushotels.

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In Interlaken Ost Bahnhof konnte ich für 14 CHF ein Billet nach Wengen lösen, in Lauterbrunnen in die Wengenalpbahn (WAB) umsteigen und mit der Zahnradbahn hochkraxeln.

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Der Bahnhof Wengen, gebaut 1997, ist wie die Stadt auf dem Berg gelegen. Bis hierhin zahlt man für die Fahrkarte noch keine Touristenpreise. Ab hier sind es gut 3 Stunden hinauf zum Männlichen, wie auf dem Wegweiser zu sehen. Wer möchte kann auch noch zuvor im Coop-Supermarkt für Verpflegung sorgen. Die Preise scheinen sich ebenfalls nicht sonderlich von den Supermärkten im Tal zu unterscheiden.
Nach dem Aufstieg komme ich passend zur Mittagszeit oben an und genieße den Ausblick auf Thuner See, Beatenberg, Interlaken, die 7 Hengste und Schynige Platte einerseits, Eiger, Mönch und Jungfrau direkt vor meiner Nase andererseits.

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Ich stelle fest je näher ich der Jungfrau komme, desto stärker wird der Drang dort draufzusteigen. Doch dazu fehlt mir noch das Rüstzeug und der Mut. Außerdem wirkt sie so kalt auf mich…

Nach intensiven Eindrücken entscheide ich mich den Rückzug anzutreten. Der Wegweiser am Männlichen gibt 1,30 Std. Wegzeit zum Kleinen Scheidegg über den Höhenweg an. Von dort könnte ich dann mit der WAB hinunter nach Interlaken fahren. Der Höhenweg bietet, wie alle anderen Wege, ein wunderschönes Alpenpanorama. Der gut ausgebaute Weg beinhaltet kaum Steigung, dafür aber aus meiner Richtung kommend einen guten Blick auf Grindelwald und die Eigerspitze. Wer nicht so gut zu Fuß ist, nimmt einfach die Bahn und geht den Höhenweg zwischen Kleine Scheidegg und Männlichen entlang.

Am Kleinen Scheidegg angekommen wartet bereits die Jungfraubahn auf ihre Gäste.

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Da ich aber hinunter fahren möchte und nicht weiter hinauf, erkundige ich mich am Schalter nach dem Ticketpreis bis Interlaken Ost. CHF 40,80 erscheint mir jedoch schon ein bischen zu teuer, schließlich zahle ich ab Wengen CHF 14. Nach einem Blick auf den Wegweiser entscheide ich mich für den Fußweg nach Wengen. Die Wanderung führt zunächst neben dem Gleis entlang nach unten. Ich nutze die Gelegenheit und winke unterwegs noch einmal den Bahn-Reisenden unterwegs zu.

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Später finde ich mich nach der Haltestelle Wengeralp auf einer trockenen Skipiste talabwärts wieder. Von Wengeralp sollen es laut Wegweiser noch 1,15 Stunden bis zur Station Wengen sein. Doch ich brauche von der Kleinen Scheidegg bis Wengen Bahnhof insgesamt 1,5 Stunden.

Naturfoto-Ausstellung im Hauptbahnhof

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen stellt im Hauptbahnhof Halle die Siegerfotos des internationalen Wettbewerbs “GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres” 2013 aus. Die Fotos des Briten Alexander Mustard sind wirklich sehenswert und zeigen z.T. wunderschöne und stimmungsvolle Naturfotos.

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In den Kategorien Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen und Pilze, Landschaften, Unter Wasser, Mensch und Natur, Atelier Natur kann sich der Betrachter an der Ästhetik unserer Natur erfreuen. “[N]eben Europas besten Naturfotografen reichen auch viele begabte Amateure ihre Bilder in diesen Kategorien ein.” (Ausstellungsprospekt) Die nächste und letzte Station der Wanderausstellung ist Düsseldorf Hbf vom 03. bis 12. November.

(An dieser Stelle war ein Foto aus der GDT-Webseite eingebettet. Mittlerweile wurde es von dort entfernt.)

Foto: Zweiter Platz “GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres” 2013, Alexander Mustard, Kategorie “Unter Wasser”.

Bei aller Schönheit täuschen diese wunderschönen Naturfotos über den Zustand unserer Erde hinweg. In diesem Zusammenhang lohnt die kurze Lektüre vom Mann und dem Müll. Der Segler Ivan Macfadyen durchkreuzte zweimal den Pazifik. Beim ersten Mal vor 10 Jahren gab es dort Vögel und Fische im Überfluss, nun sind sie verschwunden. An ihrer statt begegnete er riesige Fischtrawler, die sich Tag und Nacht an den Riffen zu schaffen machen.

‹‹ “Ich bin in meinem Leben viel auf dem Ozean unterwegs gewesen und war es gewohnt, Schildkröten, Delfine, Haie und große Vogelschwärme beim Fressen zu beobachten. Aber dieses Mal gab es auf 3000 Seemeilen praktisch nichts Lebendiges zu sehen.” Anstelle des fehlenden Lebens sah Macfadyen Müll in einer ganz erstaunlichen Menge.›› (Macfadyen: In: Tall-Ship news. Nr. 90 III/2014. S.21)

Heute bedecken Müllflächen von einer Ausdehnung, die der Fläche Westeuropas entsprechen, den Ozean. (s. Wikepedia)

Albatross at Midway Atoll Refuge (8080507529).jpg
Albatross at Midway Atoll Refuge (8080507529)“ von Chris Jordan via U.S. Fish and Wildlife Service HeadquartersAlbatross at Midway Atoll Refuge
Photo taken by Chris Jordan
Uploaded by Foerster. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

Weblinks:

Blankenstein erreicht – Tag 6

Nach dem Frühstück im Gasthaus “Zum Frankenwald” in Grumbrach beginnt unsere letzte Etappe bis zum Ende des Rennsteigs in Blankenstein.

Die 17 km sind recht angenehm zu laufen, es geht durch Wald, Feld und Wiese hinunter zur Saale.
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Wer zu Beginn in Hörschel einen Stein aufgesammelt und diesen der Tradition entsprechend auf dem Rennsteig mitgeführt hat, wirft diesen am Ende seiner Reise in die Saale.
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Für uns endet die Wanderung hier, für andere beginnt sie hier. Doch bevor wir zum Bahnhof gehen nutzen wir noch die Einkaufsmöglichkeit vor Ort, nicht weit vom Saaleufer entfernt.

Die Grenze ist überschritten – Tag 5

Nach Frühstück und Nächtigung in Spechtsbrunn geht die Wanderung weiter… Das heutige Etappenziel ist Grumbach, 24 km werden heute zurückgelegt.

Wir wandern gut 2 km zur Schildwiese an der Grenze zu Bayern. Jetzt sind wir im Landkreis Kronach. Wir sehen vor der Haltestelle “Schildwiese” von Omnibus Rottgen (Linie 8374) die Info-Tafel über die alternative Rennsteig-Route. Hier in Bayern ist der Rennsteig nämlich für die Fahrradfahrer asphaltiert. Zu Fuß möchten wir als Wanderer nicht auf Hartbelag neben der Straße laufen, wir weichen also auf die Alternative mit dem blauen R durch den Frankenwald aus.

Von hinten gehen wir durch die “Kalte Küche” und folgen ein kleines Stück dem kleinen Grenzwanderweg der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang.

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Tafel “Zur Erinnerung an die Wiedereröffnung des Rennsteigs am 28.04.1990” im ehemaligen Grenzgebiet vor der Schildwiese.

In Franken folgen wir der blauen Markierung. Dieser Weg führt 9 km durch den Frankenwald und nicht über Asphalt.

Schön ist es hier, vor Steinbach am Wald führt uns die alternative Route auf einen Parkplatz, wir verpassen die Abzweigung nach 10-15 Metern zurück auf unsere Route wieder in den Wald hinein. Also gehen wir später ein Stück auf Asphalt neben der Straße. Bald erreichen wir zur linken Waidmannsheil vor den Toren der Stadt.
Der Plan war am nahe gelegenen Ölschnitzsee ein kühles Bad zu nehmen, doch gerade jetzt bekommen wir das Wasser von oben. Die Tafel bei Waidmannsheil zeigt, der See ist nicht weit weg. Wir müssen ihn passieren.
Am Mittag erreichen wir dann schon gegen 13 Uhr Steinbach am Wald, haben die Grenze vom Thüringer – zum Frankenwald überschritten und nutzen die Einkaufsmöglichkeit hinter dem Obelisken vor Ort. (Demnächst wird der Supermarkt jedoch modernisiert am Ortsausgang erreichbar sein.) Die Rennsteigstraße im Ort weiter hinunter birgt für uns eine positive Überraschung. Der Kuchen in der Bäckerei & Konditorei Fiedler zur linken ist wahrlich ein Hochgenuss. Wer etwas herzhaftes essen möchte, dem sei der Fleischer schräg gegenüber empfohlen.

Gut gestärkt geht die Wanderung anschließend weiter am Bahnhof vorbei in Richtung Grumbach… Am Ortsausgang passieren wir die Baustelle für den neuen Supermarkt und gehen ein Stück teils durch den Wald und an der Straße entlang hoch zum Parkplatz an der Ziegelhütte. Jetzt tauchen wir ein in das Thüringer Schiefergebirge. Die Infotafel zu Beginn macht uns neugierig auf den Schieferpfad, für den wir ein anderes Mal wieder herkommen möchten.

1 km vom Parkplatz Ziegelhütte entfernt kommen wir auf den Schönwappenweg. Auf dem Wegweiser sehen wir dass der Schieferpark von hier in nur 2 km Entfernung liegt.  Auf dem Schönwappenweg bewegen wir uns nun auf der historischen Grenze zwischen alter- und neuer Republik, wie die Karte zeigt. Bald überqueren wir den Kolonnenweg der ehemaligen DDR-Sperranlage. (s.Info-Tafel)

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Kolonnenweg

Somit sind wir bereits im neuen Bundesland Thüringen. Der nächste Ort im Thüringer Schiefergebirge ist Brennersgrün. 8,1 km sind jetzt ab Obelisk in Steinbach a. Wald erwandert.

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Brennersgrün

Wer glaubt, wo eine Kirche ist, ist auch eine Kneipe, der irrt. Beides ist hier nicht zu finden. Also setzen wir unsere Wanderung fort. Jetzt sind es nur noch ca. 4 km bis zu unserem Etappenziel Grumbach. Um 18:30 Uhr klingeln wir beim “Gasthof zum Frankenwald” und können unser Zimmer beziehen.

Von Limbach nach Spechtsbrunn – Tag 4

Die Einrichtung in Erikas Jägerstube  finden wir gemütlich. Hier kann man sogar einen echten Wolpertinger sehen, den Bayern bisher nur ganz wenige zu Gesicht bekommen haben. Für viele ist und bleibt der Wolpertinger jedoch ein Geheimnis.  Hat da etwa jemand versucht uns Hörner aufzusetzen? Nach dem Frühstück setzen wir unsere Wanderung zunächst nach Neuhaus am Rennweg fort…

Wir überqueren die Hauptstaße (B 281) in Limbach und sehen am Parkplatz die Bushaltestelle der Omnibus Verkehrsgesellschaft Sonneberg, Haltestelle Limbach. Direkt dahinter passieren wir den Wegweiser mit der Jakobsmuschel und gehen ein Stück den Berg hinauf. Oben am Sandwieschen sehen wir dass es noch 8 km bis zum Bahnhof Ernstthal sind und die Schwarzaquelle ganz in der Nähe sein muss.

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Am Mittag erreichen wir Neuhaus am Rennweg und machen bei der ersten Sitzgelegenheit Rast. Die knapp 500 Meter zum Panoramablick auf dem Herrnberg lassen wir uns danach nicht entgehen, leider versperren uns Wolken den Blick ins Weite. Anschließend gehen wir den halben Kilometer wieder zurück in die Stadtmitte. Hier findet man schnell einen Supermarkt und Discounter, der Bahnhof ist dann auch nicht mehr weit entfernt. Dies ist für heute die letzte Gelegenheit, sich nochmal mit Proviant zu versorgen.

Ein  kühles Landbier in der Wache A erfrischt uns bevor es dann weiter nach Spechtsbrunn im ehemaligen innerdeutschen Sperrgebiet geht. Gasthaus & Pension “Am Rennsteig” erreichen wir gegen 17 Uhr. Der Ort ist sehr klein und überschaubar.

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Blick aus dem Gashaus & Pension “Am Rennsteig”

Hoch hinaus in Thüringen – Tag 2

Nach einer empfehlenswerten Unterkunft in der Pension von Simone Danzer-Stichling mit reichhaltigen Frühstück (“Nehmt ruhig alles mit für unterwegs, was ihr vom Frühstück nicht schafft.”) geht es nun um 10:30 Uhr von Oberhof zum Rondell und wieder zurück auf den Rennsteig. Mit 28 km ist diese Wanderung von Oberhof nach Neustadt am Rennsteig die anstrengendste aller Etappen.

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Waldarbeiterdenkmal in Oberhof

Dabei wird von 826 m NN der höchste Punkt auf 983 Meter NN erklommen.

Vorbei an prächtigen Blaubeersträuchern wandern wir über den Großen Beerberg durch ein Biosphärenreservat. Warum der Berg seinen Namen hat wird uns langsam klar.

Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald.png
Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald“ von Lencer – own work, used:
Generic Mapping Tools
http://www.tlug-jena.de/umweltdaten/umweltdaten2007/natur/pdf/brvesser.pdf. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

600 Meter vor Schmücke lassen wir den zweithöchsten Berg Thüringens, den Schneekopf (978 m NN), links liegen. Am Mittag erfrischen wir uns dann bei schöner Aussicht in Schmücke.

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Unterwegs gehen wir an einem Meer von Waldhimbeersträuchen am Rennsteig-Wegesrand vorbei. Schnell kann man auch hier die Zeit aus den Augen verlieren. Am Bahnhof Rennsteig tanken wir auf dem Weg nach Neustadt am Rennsteig an der Schänke “Gleis 1” mit entsprechenden Betriebsstoff auf.

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Bahnhof Rennsteig

Fahrplan-STB-am-Bhf.-Rennsteig

STB Fahrplan am Bahnhof Rennsteig

4x täglich wird der Bahnhof von der STB (Süd Thüringen Bahn) am Wochenende  angefahren. Die Dampfbahnfreunde Mittlerer Rennsteig e.V. nutzen den Bahnhof schon lange für Dampflok Nostalgiefahrten. 1904 wurde die Eisenbahnstrecke zwischen Illmenau und Themar mit durchgehenden Fahrbetrieb eröffnet. “Am Scheitelpunkt der Strecke in 747 m.ü.NN war es mit Dampflokomotiven notwendig, einen Kopfbahnhof zu befahren. So entstand der Bahnhof Rennsteig. Bis 1998 war auf der Strecke durchgängig Zugbetrieb.” (Rennsteig Blick. Frühjahr / Sommer 2014. S. 18) Seit Mitte Juli 2014 wird der Bahnhof wieder angefahren.
Der Wegweiser am Bahnhofseingang zeigt uns dass jetzt noch 10 km bis Neustadt am Rennsteig zu wandern sind. Wir nehmen aber nicht den IOV-Bus (Linie 300 / 307), sondern überqueren an der Haltestelle die Straße und tauchen gleich in ein Hangsumpfmoorgebiet im Thüringer Wald ein. Natürlich nutzen wir die befestigten Wege bis zum nächsten Ort…

Doch all zu nah emfinden wir am Nachmittag die knapp 8 km zum Etappenziel Neuhaus am Rennsteig nicht…

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Nach knapp 3 Kilometern erreichen wir am Parkplatz beim Großen Dreiherrenstein den exakten Mittelpunkt des ältesten Wanderweges in Deutschland. 20 Kilometer sind geschafft, bis Neustadt am Rennsteig sind es von hier aus noch 5 Kilometer, wie der Wegweiser anzeigt. Um 19:30 Uhr treffen wir im Haus Sonne von Familie Lutz ein. Das Foto zeigt, hier ist nicht nur die Fassade, sondern auch die Einrichtung wunderschön. Der Ort ist sehr klein, Gaststätte und Gasthof Hubertus vielleicht 100 Meter die Rennsteigstraße hinauf. Hier werden wir bestens verpflegt.

Dem Namen alle Ehre machen – Rennsteig Anreise

Im  Urlaub auf den Rennsteig, aber alles bitte gemächlich…
Die Datenautobahn namens www ist auf dem Weg von Halle nach Gotha eher eine holprige Schlaglochpiste, Empfang entlang der Bahnstrecke nur in großen Städten, doch davon gibt es nicht viele…

Alle Wanderer, die den Rennsteig von vorne bis hinten sehen möchten, beginnen wahlweise in Hörschel bei Eisenach oder Blankenstein.
Unser erstes Ziel für den Start ist Gotha, denn wir steigen erst  in Tambach-Dietharz ein.

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Bahnhofshalle Gotha

Da der Bus 851 nach Tambach-Dietharz nur alle zwei Stunden fährt, nutzen wir die Zeit und Kaufen beim Bäcker Triebel ein paar DDR-Brötchen. “Die gehen hier am besten” und werden mit festen Teig gebacken, anstatt nur heißer Luft…

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Dann aber geht es irgendwann los zu unserem Start in den Thüringer Wald

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In Tambach angekommen zeigt sich die Ehrlichkeit der Leute. Man verbirgt eben nicht wer mit der Politik unter einer Decke steckt…

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Wir investieren in unser Abendessen im Landhaus-Falkenstein und es hat sich für uns gelohnt. Die Gastwirt-Familie kommt gerade aus dem Ausland zurück und hat vor kurzem ihr Gasthaus mit Gaststätte hier in Tambach-Dietharz neu eröffnet. Wir sind mit dem Service sehr zufrieden. Unsere erste Nacht verbringen wir jedoch im Gasthaus Zum Bären.

Auf Wiedersehen Berchtesgaden

Die Arbeit ruft, es geht nach Hause.

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Frisch erholt geht es jetzt mit der BOB nach München zum ZOB an der S- Bahn Station Hackerbrücke. Vom Hauptbahnhof aus sind es ca. 10 – 15 Min. Fußweg in Richtung Bayerischer Rundfunk.

Vorher noch auf einem Weg vom Bhf. zum ZOB im Military-Shop einen Poncho für den nächsten Marsch gekauft.

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Und los geht’s …

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…und es hört wohl auf wie es angefangen hat…Verspätung.

Doch der Stau löst sich auch bald wieder auf.

Am Rasthof Frankenwald werden Personen aus dem Bus einer “Verdachtsunabhängigen Personenkontrolle” unterzogen. Einige stehen unter Verdacht der illegalen Einwanderung und werden zunächst ins Auffanglager transportiert. Zusätzlicher Verzug : 30 Min.

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Impressionen aus Magdeburg

Ein Spaziergang durch die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt… Die Besichtigung der Ottostadt Magdeburg ist am schönsten, wenn man die Innenstadt vom Bahnhof aus umkreist. Nicht weit vom Ausgangspunkt entfernt findet man am Breiten Weg Die Grüne Zitadelle von Magdeburg bzw. im Volksmund Hundertwasser-Haus genannt. Direkt dahinter ragen schon die Türme des ältesten erhaltenen Bauwerks Magdeburgs, dem heutigen Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, empor. Bei der Touristinformation weiter nördlich an der Ernst-Reuter-Allee bekommt man wie in fast allen touristisch interessanten Städten einen Stadtplan bzw. Kurzreiseführer kostenlos an die Hand. Ganz in der Nähe ist weiter nördlich der Alte Markt mit Alten Rathaus zu bestaunen. Der Spaziergang soll nun östlich an der Neuen Strombrücke an der Ernst-Reuter-Allee über die Elbe führen. Auf der Marieninsel befindet sich der Stadtpark, wir gehen jedoch südlich am Elbufer den kleinen Stadtmarsch entlang. Hier hat man einen schönen Blick über die Elbe auf Magdeburgs Innenstadt, Domblick inklusive. Über die Sternbrücke ziehen wir den Kreis langsam enger, passieren die Sternstraße und folgen dieser wieder nach Norden über den Hasselbachplatz Richtung Domplatz und ansässigen Landtag. Von hier aus ist der Bahnhof für die Rück- oder Weiterfahrt nicht mehr weit entfernt.

Ein Ritt bis zur Saalemündung

Für einen schönen Tages- oder Wochenendausflug mit dem Rad bietet sich der Saale-Radwanderweg an, der im Juni sein 20-jähriges Jubiläum feiert.
Schiller meinte “daß ich der Saale mehr zu danken habe, als der Ganges mir hätte mir geben können.”  (Denken mit Schiller. 2005. S.29)
Die 413 km lange Saale entspringt in Oberfranken, Bayern. Neben zahlreichen Städten wie Jena in Thüringen fließt die Saale auch durch Naumburg und Halle in Sachsen-Anhalt. Halle soll Ausgangspunkt der Fahrradtour sein, Etappen und Entfernungen kann man gut auf der Webseite des Saale-Radwanderweges einsehen. Campingplätze auf der Strecke findet man gesammelt auf der Seite Blaues Band durch Sachsen-Anhalt. Zunächst radelt man den Fluss entlang durch die hier liebevoll genannten Brachwitzer Alpen, bis man nach 20 km den schönen und historischen Ort Wettin erreicht. Weiter dem Saaleufer folgend sieht man daraufhin verschiede Ortschaften an sich vorbeiziehen. Schnell befindet man sich im Salzlandkreis. Schloss Plötzkau am Radwanderweg gelegen, bald folgt dann die Fahrt durch den Plötzkauer Auwald im Naturpark Unteres Saaletal. Nun sind die 60 km von Halle bis Bernburg in drei bis vier Stunden auch schon geschafft. Von Bernburg aus sind es noch einmal 35 km bis zur Saalemündung. Vorher radelt man an Nienburg und Calbe (Saale) entlang, bis man kurz hinter Barby sehen kann wie sich Saale und Elbe vereinigen. Wer die ganze Strecke nicht zurückbuckeln möchte, der kann sein Fahrrad in Sachsen-Anhalt kostenlos in der Bahn mitführen. Am günstigsten kommt man mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) von Bernburg zurück nach Halle. In diesem Zug kann man das Hopper-Ticket für 4,50 € benutzen, welches für bis  50 km Bahnstrecke Gültigkeit besitzt.

Saale-Radweg Logo