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Marienplatz München

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Der Zwischenstopp in München auf dem Heimweg nach Halle/S  wird für eine Stadtbesichtigung genutzt. Ich muss meinem Sitznachbar im Bus wohl recht geben, die wahrscheinlich schönste Metropole in Deutschland.

Für 40 Cent in der Stadtinformation am Marienplatz einen handlichen Stadtplan geschnappt und die Zeit in München für eine Sightseeing-Tour genutzt:

Um den Zwischenstopp in München zu nutzen haben wir den Reiseplan für einen 5-stündigen Aufenthalt in der bayerischen Landeshauptstadt ausgelegt – und es hat sich gelohnt. Mit einem Stadtplan in der Hand haben wir vom Hbf aus die Peripherie des Stadtzentrums angesteuert, später den Kreis von Nord nach Süd zurück langsam enger gezogen.

Durch den Alten Botanischen Garten am Justizpalast Richtung Wittelsbacher Brunnen ging es durch den Maximiliansplatz. Ein kurzer Linksschwenk führt in der Brienner Str. durch das Herz Bayerns. Vorbei an der Bayerischen Landesband, diversen Landes- und Bankverbänden, der Börse, Notaren und Kanzleien wurde der Karolinenplatz überquert, um einen künstlerisch- architektonischen Augenschmaus zu erleben. An der Glyptothek haben wir uns rückseitig wieder Richtung Osten orientiert, um zwischen Alter und Neuer Pinakothek  und St. Ludwig zum Englischen Garten zu gelangen. Fasziniert von der anmutenden Schönheit dieses Parks waren auch wir dazu geneigt, uns an diesem schönen Sonnentag zu den anderen Besuchern an das Ufer des Eisbachs und dort hinein zu begeben, der an verschiedenen Stellen den Englischen Garten durchfließt. Doch es galt noch viel zu entdecken und auch ein Fernbus wartet nicht auf verspätete Passagiere. Hinter dem Biergarten am Chinesischen Turm haben wir schließlich den Park verlassen und über die Max-Joseph Brücke die Isar überquert. Auch am Ufer der grün schimmernden Isar sieht man viele Leute baden und möchte sich eigentlich auch hier gerne dazu legen. Über den Kabelsteg schlendert man förmlich durch die Isar und beneidet rechts und links die Badegäste am Ufer um dieses saubere, kühle Nass. So ein schönes Ambiente mitten in der Stadt. An der Ludwigsbrücke konnten wir uns am Isartor vorbei wieder zum inneren Zirkel zählen. Der Viktualienmarkt ist am Sonntag leider nicht so belebt, dafür aber umso mehr der Marienplatz mit seinen Straßenkünstlern. Vorbei am Neuen Rathaus und der Frauenkirche (Dom Zu Unserer Lieben Frau) haben wir einen Blick in die Jesuitenkirche St. Michael geworfen, um hinter dem Karlsplatz wieder am Justizpalast vorbei zum Hbf. zu gelangen. Dabei haben wir gemerkt, München ist durchaus eine Besichtung wert.

Das sind ja gute Aussichten

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Die Tegernseer Hütte (1650 Meter) ist erklommen, die Aussicht ist herrlich. Man merkt dass die Luft langsam dünner wird. Den Bus zurück ins Basislager werden wir wohl nicht mehr bekommen. Aber erstmal versuchen wir den Moment zu genießen…

Wenn wir die Reiseroute für den Rückweg ändern und über die Schwarzentennalm (1027 Meter) nach Bad Wiessee gehen, bekommen wir noch zu später Stunde einen Bus rund um den Tegernsee.

Ein schöner Tag

Nach einem schönen Abstieg über die Königsalm, hervorragend guten Kuchen, Cafe und frisch gezapfter Kuhmilch dort haben wir schließlich genau rechtzeitig den Oberbayernbus Richtung Wallberg Camping bekommen. So konnten wir noch ein erfrischendes Bad imTegernsee nehmen, bevor die Sonne um 19:40 Uhr hinter den Bergen verschwunden ist. Eine heiße Dusche am Campingplatz war der krönende Abschluss. Eine warme Mahlzeit komplettiert den Tag. Ob wir es noch zum Feuerwerk beim Seefest in Bad Wiessee schaffen?

In der Cloud

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Per Anhalter vorbei am wunderschönen Achensee mit zahlreichen Campingplätzen, nach Pertisau in Österreich, ging es weiter zur Gramaialm im Karwendel. Beim Aufstieg zur Lamsenjochhütte (1953 Meter) war die Sicht noch klar. Anstatt die via alpina weiter zu gehen, folgte der Gipfelsturm auf die Lamsenspitze (2508 Meter). Doch schon bald fühlten wir uns ziemlich benebelt. Dies lag aber nicht an der flüssigen Verpflegung auf der Hütte, sondern eher an der Großwetterlage im Karwendelgebirge. Die grandiose Aussicht blieb uns daher heute verborgen. Dafür waren wir zusammen über den Wolken…die Freiheit war grenzenlos.

 

Anstatt mit dem PKW oder per Anhalter zu fahren, geht es auch mit der BOB 5505 mit Zwischenhalt in Holzkirchen, auf der Schiene nach Lenggries im Karwendelgebirge.

Der DAV bietet auf seiner Webseite auch eine 4-tägige Traumtour im Herzen des Alpenparks Karwendel” zum Download an.